Zukunft
Liebe BrandenburgeInnen,
am 9. Februar 2009 war der letzte Abstimmungstag unseres Volksbegehrens "Keine neuen Tagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik". Viele tausend Menschen im ganzen Land haben in den vorausgegangenen vier Monaten mit ihrer Unterschrift gezeigt, dass ihnen die Umwelt und das Schicksal der betroffenen Dörfer wichtig sind. Nach einem etwas schleppenden Start haben wir gerade in den letzten Wochen noch sehr viele Menschen erreicht. So kam es in den letzten Tagen noch zu langen Schlangen in vielen Meldeämtern. Trotzdem hat es nicht für die erforderlichen 80.000 Stimmen gereicht: Nach dem endgültigen Ergebnis waren es 25.633 Menschen aus Brandenburg, die das Volksbegehren unterschrieben haben. Gültig waren 24.501 Eintragungen.
Endergebnis für die einzelnen Landkreise
Unser Ziel, den Volksentscheid, haben wir damit leider verfehlt. Dennoch ist das Volksbegehren ein großer Erfolg für uns und für den Umweltschutz in Brandenburg! Zehntausende Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift für die Umwelt eingesetzt. Hunderttausende sind durch das Volksbegehren für die Probleme des Braunkohletagebaus und der Braunkohleverstromung sensibilisiert worden. Noch nie wurde so intensiv, so häufig und so kritisch über das Thema geschrieben und diskutiert. Viele Brandenburger haben sich zum ersten Mal überhaupt damit auseinandergesetzt. Zahllose Kontakte und Netzwerke sind während des Volksbegehrens zustande gekommen und bestehen weiter. Allein deswegen hat sich das Engagement und der Einsatz in jedem Fall gelohnt, denn der Kampf für den Umweltschutz endet ja nicht mit dem Volksbegehren.
Was können Sie als nächstes tun?
- Wechseln Sie jetzt zu einem Öko-Stromanbieter. Das muss nicht teurer sein und ist das allerwirksamste Mittel gegen die Produktion von dreckigem Braunkohlestrom. Wenn viele Menschen wechseln, wird Vattenfall schneller als gedacht die Stromproduktion umstellen und die neuen Tagebaue werden wahrscheinlich gar nicht erst erschlossen. Denn Vattenfall will ja vor allem eins: Geld verdienen.
- Nutzen Sie die Landtagswahl 2009 in Brandenburg, um für eine klimafreundliche Politik abzustimmen. Nicht alle Politiker unterstützen den aktuellen weltfremden Kurs in der Energiepolitik, bei dem die Vattenfall-PR offenbar für bare Münze genommen wird.
- Unterstützen Sie die Umweltverbände bei der Arbeit. Bleiben Sie aktiv und informieren Sie sich über die weitere Entwicklung. Es gibt viele Möglichkeiten weiter zu protestieren. Verfolgen Sie den Verlauf des Planverfahrens, das sich noch die nächsten fünf bis sieben Jahre hinziehen wird und das zahlreiche Interventionsmöglichkeiten bietet.
Danke
Wir möchten Ihnen allen danken! Denjenigen die das Volksbegehren unterschrieben haben, den zahllosen ehrenamtlichen Aktiven und den Spendern. Wir haben in den letzten vier Monaten bewiesen, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Lassen Sie uns diese Arbeit fortführen!
KEINE NEUEN TAGEBAUE!
Das Volksbegehren endete am 9.2.2009. Viele tausend Menschen im ganzen Land haben mit ihrer Unterschrift gezeigt, dass ihnen die Umwelt und das Schicksal der betroffenen Dörfer wichtig sind.
Trotzdem hat es nicht für die erforderlichen 80.000 Stimmen gereicht: Nach dem endgültigen Ergebnis haben sich 25.633 Menschen aus Brandenburg am Volksbegehren beteiligt. Gültig waren 24.501 Eintragungen.
Dennoch ist das Volksbegehren ein großer Erfolg für uns und für den Umweltschutz in Brandenburg! Zehntausende Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift für die Umwelt eingesetzt. Hunderttausende sind durch das Volksbegehren für die Probleme des Braunkohletagebaus und der Braunkohleverstromung sensibilisiert worden.

